Wahrscheinlich es ist eins der begehrtesten Berufe unserer Zeit – Blogger oder Influencer. Wie ist es eigentlich – Blogger zu sein? Es gibt viele Gerüchte um den Job. Vom nicht eingeweihtem Publikum wird es als schönster und leichtester Job der Welt gesehen. Auf der anderen Seite berichten die Blogger selbst, dass es ziemlich harte Arbeit ist. Aber die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Es ist zwar einfach mit dem Bloggen zu starten, ist aber schwer kontinuierlich dran zu bleiben. Und noch schwerer ist es richtig gut und erfolgreich zu werden. Was braucht man dafür und wie ist das Blogger-Leben wirklich? Heute zeige ich euch einen Tag aus meinem Blogger-Leben und hoffe euch damit einen Einblick in die Blogger-Welt zu verschaffen.

Viele meinen, dass das Blogger-Leben etwas total spannendes ist. Ja, das stimmt, es ist immer was los. Vor allem im Leben eines Fashion und Travel Bloggers: man bekommt schöne Sachen zugeschickt, man reist viel rum, hier ein Shooting, da ein Shooting. Man bekommt einen Auftrag, ein paar E-Mails mit Briefings fliegen hin und her, die Shooting-Location wird ausgesucht. Und dann geht’s weiter – Fotoequipment einpacken, Auto volltanken und los geht’s zum nächsten Shooting. Aber wenn man eine Zeit lang als Blogger arbeitet, wird diese schöne Arbeit doch mehr oder weniger zur Routine. Und trotzdem ist das Blogger-Leben voller kleiner schöner Überraschungen. Welche es dieses mal war – erzähle ich euch gleich.

HOCHWERTIGER CONTENT BEDEUTET VIEL HARTE ARBEIT

Ich mag meine Blogger-Arbeit wahnsinnig gern. Nein, ich liebe meine Arbeit. Vor ca. einem Jahr habe ich meinen Blog gestartet und seitdem habe ich recht intensiv dafür gearbeitet. Wer meint, dass ein Blog sich von allein mit dem Content füllt – der täuscht sich. Ein Blog mit hochwertigem Content bedeutet viel harte Arbeit. In meinem Blog wird mindestens einmal pro Woche ein Artikel veröffentlicht, es sind also vier im Monat. Ein Blogpost besteht aus 5-6-7 Bildern und einem Text, der mindestens 400 Zeichen beinhaltet. Die Bilder werden von uns selbst geshootet und anschließend von mir bearbeitet.

BILDBEARBEITUNG: KEIN FLIESSBAND, SONDERN MASSANFERTIGUNG

Auf die Bildqualität lege ich großen Wert, deswegen nimmt die Bildbearbeitung richtig viel Zeit in Anspruch. Nach dem Shooting wird erst die Auswahl getroffen – welche Bilder aus der ganzen Menge sind die Besten? Dann geht es um das Bestimmen vom Titelbild und die Lookentwicklung. Nach der Lookentwicklung werden die restlichen Bilder im selben Look bearbeitet. Manche Blogger empfehlen die Bildbearbeitungs-Vorgänge zu automatisieren. Ich bin mit dieser Methode aber nie klargekommen: alle Shootings sind bei unterschiedlichem Wetter und unterschiedlichem Licht gemacht. Deswegen finde ich die Maßanfertigung und individuelle Bildbearbeitung sehr sinnvoll.

FULLTIME JOB OHNE WOCHENENDEN UND FEIERTAGEN

Zusätzlich zu dem Blog gibt es noch Instagram und er muss ebenso mit Content gefüllt werden. Dafür verwende ich zum Teil die Blog-Bilder und teilweise werden sie extra für den Insta-Account geshootet. Manchmal fragen mich andere Blogger, wie viel Zeit mich Instagram und der Blog in Anspruch nehmen. Es ist sehr viel Zeit: 8-10 Stunden am Tag x 7 Tage pro Woche. Ohne Wochenenden und Feiertage. Shootings, Bildbearbeitung, Texte schreiben, Promotions erstellen, unterschiedlichste Media-Kanäle bedienen: Instagram, Facebook, Pinterest, Google+, Lookbook. Und dann kommen neue Kooperationsanfragen, die muss man auch beantworten. Man arbeitet schnell und permanent unter Zeitdruck: beim Frühstück wird oft ein Text zu Ende geschrieben und in der Flughafen Lounge die E-Mails beantwortet. Diesen Job kann man nur dann machen, wenn man für die Sache wirklich brennt. Im Laufe der Zeit wird man auch besser, schneller, professioneller. Und obwohl sich dabei vieles routiniert, macht mir das Bloggen immer noch unglaublich viel Spaß.

SCHULTERFREIES OBERTEIL, SHORTS & EIN FASHION-HUND

Für das letzte Shooting für mister*lady sind wir nach Salzburg gefahren um das schulterfreie Oberteil zu shooten. Salzburg fand ich total süß und schön: eine Stadt wie aus dem 17. Jahrhundert, die Zeit ist dort wirklich stehen geblieben. Und dann ist beim Shooten etwas total süßes passiert: als ich vor der Kamera stand, kamen zwei Mädchen mit einem Hund vorbei und haben mich gefragt, ob ich den Hund zum Fotografieren haben möchte. Der kleine schwarze Hund war unglaublich niedlich und lieb! Ich habe die Leine in die Hand bekommen und dann gab es uns zwei vor der Kamera: den süßen schwarzen Hund und mich. So bin ich für ein paar Minuten eine glückliche Hundebesitzerin geworden und der Hund zum richtigen Fashion Model! Den Mädels bin ich wahnsinnig dankbar für diese schöne Idee – wir alle hatten eine Menge Spaß: ich beim Arbeiten und die Mädchen beim Zuschauen!

Möchtet ihr mehr Stories aus dem Blogger-Alltag lesen?
Wenn ja, schreibt mir das in die Kommentare!

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