Was gibt’s an der Amalfiküste, das man unbedingt sehen sollte? Ravello! Alle, die hier ihren Urlaub verbracht haben, sagen, dass Ravello einer der schönsten Orte in Italien ist. Das finde ich auch – allein wegen Ravello lohnt es sich an die Amalfiküste zu kommen. Ravello ist ein schöner Ort, der oben auf einer grünen Klippe in 350 Meter Höhe versteckt ist. Zwei Villen haben diesen Ort berühmt gemacht: Villa Rufolo und Villa Cimbrione. Interessant fand ich, dass manche von Ravello noch nie etwas gehört haben. Zumindest haben mir das manche in Instagram geschrieben, als ich die Bilder von Ravello gepostet habe. Das finde ich eigentlich ganz gut, dass Ravello nicht so bekannt und nicht so stark in Social Media verbreitet wird, wie zum Beispiel Positano oder Capri. Das macht Ravello in meinen Augen noch attraktiver, weil es heute nicht so einfach ist, eine schöne Location in Europa zu finden, die von Touristen nicht total überlaufen ist. Also was macht Ravello zu einem der schönsten Orte Italiens und warum sollte man es unbedingt sehen, wenn man entlang der Amalfiküste unterwegs ist?

VILLA RUFOLO

Villa Rufolo – das ist ein wunderschöner Ort, voller Blumen, die wie ein Dach über den Gartengängen wachsen und die Säulen schmücken. Die zwei Kuppeln der Chiesa Dell’Annunziata im maurischen Stil, mit einer riesigen gebogenen Kiefer und dahinter der Blick auf das Meer, sind die Visitenkarte der Villa ebenso wie von Ravello geworden. Dieser Ort hat früher wie ein Magnet viele Berühmtheiten und Künstler angezogen und heute finden hier jährlich Wagner-Konzerte statt. Die Villa Rufolo wurde im 13. Jahrhundert von einer wohlhabenden römischen Familie erbaut, danach hat sie mehrmals den Besitzer gewechselt und wurde im 19. Jahrhundert komplett umgestaltet. Am schönsten fand ich hier den Blick aus dem Garten über das Meer und auf den Ort Minori. Und am liebsten hätte ich hier den ganzen Tag verbracht, aber wir mussten weiterfahren und davor wollte ich noch eine weitere Sehenswürdigkeit sehen: Villa Cimbrione.

VILLA CIMBRIONE

Ich dachte, nachdem ich die Villa Rufolo gesehen habe, kann mich an diesem Tag nichts mehr zum Staunen bringen, aber die Überraschungen waren noch nicht vorbei. Villa Cimbrione war die Nächste! Die ganze Villa ist ein riesiger Garten mit allen möglichen Arten von Bäumen, wo großen Palmen und Zypressen lange Schatten auf den gemähten Rasen werfen. Diese Villa wurde bereits im 11. Jahrhundert oben auf dem langen Felsen erbaut. Und von allen drei Seiten, die von der Villa steil abfallen, öffnet sich ein atemberaubend schöner Blick. Ich hatte hier das Gefühl irgendwo zwischen Erde und Himmel zu sein!

Und nicht nur ich fand die Villa Cimbrione so schön, Winston Churchill und Greta Garbo haben die Villa auch gerne besucht. Heute im eklektischen Hauptgebäude befindet sich ein Hotel. Aber der Garten und die Terrace of Infinity, die Terrasse der Unendlichkeit, sind nicht nur für Hotelgäste, sondern auch öffentlich zugänglich. Die Terrasse der Unendlichkeit hat mich nachhaltig beeindruckt – am Ende des Gartens, ganz an der Spitze der Klippe, liegt eine mit Marmorbüsten geschmückte Allee. Ein ganz weiter Blick öffnet sich auf einer Seite bis nach Capri und auf der anderen – zum archäologischen Park Paestum.

WIE KOMMT MAN NACH RAVELLO?

Von der Küstenstraße, die Positano mit Salerno verbindet, geht eine Abzweigung nach Ravello. Und in 20 Minuten Bergserpentinen-Fahrt kommt man zur Ortschaft mit Parkmöglichkeiten. In der Hauptsaison nicht ganz einfach einen zu finden. Zu Fuß in den Ort, findet man recht schnell die Villa Rufolo, von dort etwas versteckter weiter hinten führt ein sehr hübscher Weg zur Villa Cimbrione. Er verläuft in engen Gassen, teilweise in der Sonne, teilweise im Schatten, geht hoch und runter über einige Treppen an vielen Cafes, Restaurants und Souvenirläden vorbei. Für den gesamten Weg von einer Villa zur anderen braucht man nicht mehr als 10 Minuten. Nur bei uns hat es länger gedauert, weil wir fast in jeden Laden reingeschaut haben.

In Polignano a Mare, wo wir eigentlich hinfahren wollten, sind wir erst spät am Abend angekommen. Aber der Zwischenstopp in Ravello hat sich gelohnt! Ich fand es nur schade, dass wir hier nicht viel mehr Zeit verbringen konnten. Aber nächstes Mal hole ich es nach!

Villa Rufolo Amalfiküste La Blonde Blog

Blumen in Italien La Blonde

Chiesa Dell'Annunziata La Blonde Blog

Villa Rufolo La Blonde Travel Blog

Vera Hutterer Italien La Blonde Blog

Tyrrhenisches Meer Italien La Blonde

Terrace of infinity La Blonde blog

Garten Villa Cimbrione La Blonde

Amalfiküste La Blonde Reiseblog

Ravello Kampanien Italien La Blonde Blog

Meine weiteren Blogposts über unsere Italien-Reise:

Positano
Polignano a Mare

2 Kommentare