Manchmal bekomme ich Lust vom Alltag und der Routine einfach wegzulaufen. Vor allem wenn das Wetter so schön ist wie jetzt im Oktober. Ich habe versucht jede freie Minute draußen zu verbringen um die Herbstsonne zu genießen. Ein Tag kam mir besonders schön vor: es war sommerlich warm, die Blätter an den Bäumen hatten goldene Farben und der Münchner Himmel strahlte wolkenlos blau. Es war ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch, schöner konnte ich mir das nicht vorstellen. Um den Tag noch mehr zu genießen sind wir auf die Idee gekommen am Nachmittag im Englischen Garten zu picknicken. Eine spontane Idee, aber sie kam genau richtig – ich habe mich auf das Picknick gefreut wie ein Kind.

Davor wollte ich mich noch schnell umziehen: statt meine alltäglichen Jeans und Sneakers wollte ich etwas Besonderes tragen. In meinem Kleiderschrank hatte ich ein cremeweißes Kleid entdeckt und freute mich nochmal ein Sommerkleid im Herbst tragen zu können. In einem von den letzten Blogposts habe ich darüber geschrieben, wie sehr ich meine Sommerkleider liebe und wie schwer es mir fällt sie für den Winter wegzupacken. Also, das passende Kleid war schnell gefunden, dann haben wir noch etwas Obst beim Griechen gekauft, ein paar Croissants und eine Flasche Rosè mitgenommen. Einige Tage davor war ich noch bei Ikea und habe eine wunderschöne karierte Decke gekauft, die perfekt zu meinem Picknick passte. Innerhalb kürzester Zeit war unser Picknick organisiert. Und so viel braucht man nicht dafür – Hauptsache das Wetter ist schön!

PICKNICK IM ENGLISCHEN GARTEN: LET’S RUN AWAY!

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann muss ich sagen, dass ich für den Alltag gar nicht gemacht bin. Dafür bin ich zu verträumt, zu abenteuersüchtig und nicht gerade sehr praktisch. Es gibt sicherlich Menschen, die mit dem alltäglichen Leben besser bzw. weniger qualvoll klarkommen. Ich dagegen versuche allem, was nach Alltag und Routine ausschaut, so oft es geht zu entfliehen. Das Kind in mir ist noch ziemlich präsent, und es will dauernd spielen, reisen, etwas Neues erleben, ungebunden bleiben und frei sein. In dem Sinne werde ich wahrscheinlich immer ein Kind bleiben, obwohl ich selbst schon eine Teenager-Tochter habe. Das Picknick war eine wunderbare Möglichkeit den gewöhnlichen Lauf der Dinge, die aus Selbständigkeit, dem Familienleben und Muttersein bestehen, zu brechen. Meine To Do Liste ist sehr lang, es gibt immer etwas zu erledigen oder fertigzustellen. Aber ich dachte: nein! Lass uns einmal einfach weglaufen! Ich habe mich ein bisschen wie eine Schülerin gefühlt , die gerade Unterricht schwänzt. Und war dabei ziemlich glücklich: manchmal muss man Dinge einfach unter den Tisch fallen lassen. Manchmal ist es so schön sich vom eigenen inneren Kind sagen zu lassen: let’s run away!

Schließlich laufen die Pflichten nicht weg während man picknickt 🙂

Lasst ihr manchmal auch Dinge unter den Tisch fallen?
Erzählt mir von euren Erfahrungen!

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