Strandfigur in 4 Wochen Vera Hutterer La Blonde Blog

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Strandfigur in 4 Wochen Fashionblog La Blonde

An den Tag kann ich mich noch gut erinnern: wir haben endlich unseren Sommerurlaub gebucht! Erst habe ich mich gefreut. Und dann, als ich mir überlegt habe, welchen Bikini ich in den Urlaub mitnehmen möchte, ist meine Freude schon etwas kleiner geworden. Denn am liebsten hätte ich mich am Strand in einem Burkini statt Bikini gezeigt – keine so schlechte Erfindung. Vor allem für mich, die drei Jahre kaum Sport gemacht und eine Obsession für Schweinebraten hat. Bis zum Urlaub war es nicht mehr so weit hin. Strandfigur in 4 Wochen – ist das überhaupt möglich?

Jede von uns kennt das: manchmal schaut man sich im Spiegel an und fragt sich, was man mit dem merkwürdigen Menschen im Spiegel zu tun hat. Und es liegt nicht daran, dass wir uns selbst nicht lieben. Eher damit, dass wir unsere eigene Vorstellung davon haben, wie wir uns gerne hätten. Ich habe so eine Vorstellung von mir auf jeden Fall. Deswegen hat es mich so beschäftigt, dass fiese Speckröllchen offenbar mein neuer Körperschmuck werden wollten. Aber bis zum Urlaub war es nicht mehr lange und ich musste schnell überlegen, wie ich mich in Form bringe. Bisher kannte ich nur drei Arten schnell eine gute Figur zu bekommen: Unterwäsche wie Bridget Jones tragen, Sport machen und Ernährung optimieren. Bridget Jones Unterwäsche kam nicht in Frage. Also blieben die anderen zwei – angefangen habe ich beim Sport. Und habe sofort Folgendes festgestellt:

Ich bin zu faul um regelmäßig Sport zu machen

Was auch kein Wunder ist: wenn ich drei Jahre nichts mehr gemacht habe, warum jetzt anfangen – fragte mich meine innere Stimme. Jedes mal, wenn ich mir vorgenommen habe Sport zu machen, gab es plötzlich etwas dringendes zu erledigen: noch eine E-Mail zu beantworten, etwas umzuräumen oder einfach nochmal Katzen zu füttern. So ging es bis ich mir eines Tages neue Shorts gekauft habe. Ich habe sie anprobiert und habe einen Schreck bekommen – im Spiegel sah ich so eine Art Wal im Sommeroutfit. Da war die Motivation Sport zu machen auf einmal da: nie wieder wollte ich diesen Wal im Spiegel sehen! Seitdem habe ich fast jeden Tag meine Shorts anprobiert. Auf alle Fälle an den Tagen, an denen mir die Motivation gefehlt hat – und das hat mich tatsächlich dazu gebracht etwas fleißiger zu werden, was Sport betrifft.

Aber Sport zu machen ist auch noch nicht alles. Vor allem man kann gar nicht so viel Sport machen, wie viel man essen kann – zu dieser Erkenntnis bin ich gekommen, als meine Waage Tage lang stur und unverändert auf einer Zahl stehen blieb. Und dann stand ich vor der nächsten Aufgabe: Ernährung optimieren. Aber wie kann ein Mensch seine Ernährung optimieren, der alles liebt, was süß und kalorienreich ist? Die nächste Wahrheit über mich war:

Ich esse viel zu gerne

Und habe angefangen nachzudenken, wie ich meine Ernährung umstellen kann. Im schlimmsten Traum habe ich mir ausgemalt, wie ich am leeren Esstisch mit einer Reiswaffel in der Hand sitze. Und das wochenlang. Aber so schlimm muss es nicht kommen. Ich habe mich an die Tage erinnert, als ich noch ein kleines Mädchen war. Damals hat mir jeder, buchstäblich jeder, sogar der Nachbarshund gesagt: du bist zu dünn! Na wunderbar! Dann muss ich wieder anfangen so zu essen, wie ich es damals gemacht habe. Nach Lust und Laune, einfach intuitiv. Essen, erst wenn Hunger da ist und nicht nach Uhrzeit. Und das essen, was ich gerade möchte.

Überraschenderweise habe ich festgestellt, dass wenn ich auf meinen Körper höre, ich ganz andere Sachen esse als bisher. Manchmal habe ich einfach Lust auf Salat oder Steak ohne Beilage. Als kleines Mädchen habe ich Wassermelonen geliebt, und habe angefangen wieder Wassermelonen zu kaufen. Ich habe bemerkt, dass ich früher oft aus Gewohnheit und einer gewissen Frustration nach einem schweren Arbeitstag viel zu viel gegessen habe. Vielleicht um mich für anstrengende Stunden mit dem Essen zu belohnen. Aber mit dem Hunger hat das nichts zu tun!

Meine Tipps für eine Strandfigur in 4 Wochen

Ich ging noch weiter und habe Butter durch Olivenöl ersetzt, Süßigkeiten durch Obst. Wassermelonen wurden zu meinem Lieblingsessen. Statt Milchkaffee oder heiße Schokolade gab’s jetzt griechischen Mocca. Statt Schwein – Rind. Und viel Fisch und Gemüse. Als ich drei Sachen aus meinem Speiseplan rausgeschmissen habe: Brot, Zucker und Butter – hat meine Waage mir jeden Tag fröhlich neue Ergebnisse geliefert. Und so mit ein wenig Sport und einer kleinen Ernährungsumstellung war mir der Gedanke im Bikini am Strand zu erscheinen nicht mehr so unangenehm. Sogar im Gegenteil: ich habe es richtig genossen. Ich hatte wieder meine Strandfigur. Und war wieder ich selbst – ein Mädchen das Wassermelonen liebt.

OUTFIT

Bikini Asos

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