Es gibt Tage in München, da kommt’s mir vor ich bin im Paradies. Die Sonne scheint und es ist warm wie im Sommer. Und das mitten in den grauen, kalten und verregneten Wochen. Dieses Wunder ist dem Fön, dem Südwind aus Italien zu verdanken. Der Wind bringt nicht nur  Wärme, sondern auch den südlichen Flair über die Alpen mit zu uns. Wenn ich in Italien auf der Durchreise bin (meistens geht es dann weiter an die Côte d’Azur), genieße ich die Wärme, die Sonne und das dolce far niente. Selbst wenn es nur eine Durchreise ist, schwebt überall Magie in der Luft: in Italien ist alles besonders.

Ich liebe es irgenwo in Verona in einem Hotel aufzuwachen und zum Frühstück nicht im Hotel zu bleiben, sondern zu einem Café am Marktplatz rauszugehen. Um 9 Uhr morgens ist jede italienische Stadt absolut wunderschön. Eigentlich, wie eine Szenerie aus einem Woody Allen Film: die ersten Sonnenstrahlen beleuchten verwinkelte Straßen, kleine Läden werden aufgemacht, ein Bäcker trägt eine Kiste voll mit Brioches zum Café. Der Duft von frischgebackenen Brioches verführt mich dazu, ihm zu folgen, mich ins Café zu setzen, einen Espresso zu bestellen und die erste Sonne zu genießen. Wenn die Sonne scheint, schmeckt alles viel intensiver und selbst so ein kleines Frühstück wird zum Erlebnis.

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EIN WÄRMEABHÄNGIGES SOMMERTIER

Es ist nicht so, dass es in München keine Brioches und keinen Espresso gäbe. Aber was hier oft fehlt ist die Wärme. Hier in München, zur gleichen Jahreszeit kann man ein italienisches Frühstück draußen nur mit klappernden Zähnen und viel zu schnell erkaltendem Espresso genießen. Nein, danke! Ich muss ehrlich gestehen, ich bin ein wärmeabhängiges Sommertier. Jedes Jahr passiert das Gleiche: kaum ist der sonnige Oktober vorbei, möchte ich mich am liebsten in einer Höhle verkriechen und dort in den Winterschlaf verfallen, bis alles vorbei ist. Ich finde auch, dass das typische Wetter von November bis April mit seinen +6 Grad, seinem Regen und Matschwetter nicht wirklich zum Leben geeignet ist.

Wenn man mich im Dezember zuhause besuchen würde, wird man mich im dicken Pullover, in einer Thermoleggins, in einem Bademantel obendrauf und in UGGs vorfinden. So eine Art französischer Soldat im Russlandfeldzug 1812 irgendwo in Sibirien. Und das einzige, was mich in der Zeit von November bis April wirklich freut, ist die Tatsache, dass ich keinen Hund habe. Sonst müsste ich bei dem Wetter mit dem auch noch Gassi gehen. Und dann würde ich sicherlich sterben.

FEEL ITALIAN LOOK – ZURÜCK ZU DOLCHE FAR NIENTE

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie sehr ich mich auf den Fön und die paar warmen Tage in München gefreut habe. Endlich konnte man nicht nur im dicken Mantel und den schweren Boots rausgehen, sondern etwas leichtes tragen. Ich habe mich wahnsinnig gefreut endlich meinen neuen Rock in Rosa anziehen zu können. Den habe ich bei New Yorker für knapp 10 € gefunden und habe mich sofort in ihn verliebt. Die Freude ihn zu tragen ist tatsächlich viel größer als der Preis 😊

Um den Feel Italian Look vollständig zu machen, habe ich einen super weichen grauen Pullover von Zara angezogen, den ich tatsächlich bei meiner letzten Reise nach Italien gekauft habe. Meine Lieblings-Heels in Rosa aus dem Schuhschrank mussten auch raus! Und dann hat nur eine passende Handtasche gefehlt. Vor ein paar Tagen habe ich eine wunderschöne Paradi Clutch in Pink von Becksondergaard zugeschickt bekommen. Sie hat mit ihrem sommerlichen Look natürlich perfekt zum Outfit gepasst. Und so konnte ich mitten in der kalten Jahreszeit das richtige italienische Flair und das dolce far niente nochmal genießen!

Seid ihr auch Sommertiere wie ich?
Oder macht Winter euch nichts aus?

Feel Italian Look Vera Hutterer La Blonde Blog

Feel Italian Look grauer Pullover Rosa Minirock La Blonde

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