Stellt euch einen märchenhaft schönen Winterort hoch in den Bergen vor. Stellt euch vor, wie ihr aufwacht, ihr geht aus der Hütte mit einer Tasse heisser Schokolade und seht eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch: blendend weißer Schnee, endlos blauer Himmel, ein Tal und verschneite Bergspitzen dahinter. Eigentlich ist es schon Frühling, die Skisaison ging zu Ende und ich habe mich schon voll auf Sommer eingestellt. Aber meine Familie wollte unbedingt noch einmal Ski fahren. Ich fand auch, dass es eine gute Idee ist – den ganzen Winter hatten wir kaum Schnee in München. Und so sind wir nochmal in die österreichischen Alpen auf einen kurzen Skiurlaub gefahren.

Noch vor ein paar Wochen waren wir schon in Portugal und haben uns unsere erste Sonnenbräune am Strand geholt. Und jetzt sind wir nochmal in einem Wintermärchen gelandet. Eigentlich war es ein bisschen verwirrend, die Jahreszeiten so durcheinander zu würfeln, aber andererseits auch schön. Von München bis zu Resterhöhe ist es nicht weit – etwas mehr als 100 km über die Autobahn. Aber vom Gefühl sind wir dort in eine andere Welt gekommen. Erst haben wir unser Auto unten im Tal geparkt und haben uns beim Ski-Verleih das fehlende Equipment für die Kinder geholt. Und dann hat man uns mit einem Motorschlitten hoch auf den Berg gefahren. Ich saß direkt hinter dem Fahrer und fand es megacool und gruselig zugleich: zwischen dem Motorschlitten und dem Abgrund waren es manchmal nur vierzig Zentimeter, und wir sind ziemlich schnell gefahren. Manchmal hatte ich eine Angst, dass wir jetzt von der Klippe runterfallen und habe einfach die Augen zugemacht. Aber andererseits war es voll lustig, wie auf einer Achterbahn.

Als wir oben angekommen sind, waren wir bereits relativ hoch – 1760 Meter – mit einem traumhaften Blick in die umgebende Bergwelt. Der 150 Jahre alte Berggasthof ist eigentlich eher untypisch für klassische Berghotels: Einerseits wurden die die alten Räume mit viel altem Holz erhalten, was diese Bereiche urgemütlich macht, andererseits wurden die neueren Bereiche wie die Lounge eher modern, aber sehr geschmackvoll integriert. Hier und da hängt oder steht ganz nach Tradition ein ausgestopfter Auerhahn, ein Wildschwein Kopf mit riesigen Hauern, alte Perchten-Masken und 100 Jahre alte Ski. Besonders untypisch war die Musik. Statt den Schlagern aus den 80er und 90er, die man in jeder Skihütte hört und die ich überhaupt nicht ausstehen kann, war hier ein chilliger Mix aus Soul, Reggae und Electro zu hören, die ein schon entspannt und gut gelaunt in den Tag starten läßt. Es gibt eine Terrasse mit unglaublich schönem Blick ins Tal und auf die Berge, dort haben wir bei Traumwetter gefrühstückt. Und seitlich der Hütte im Außenbereich gibt es einen holzbeheizten Wassertrog, aus dem man Nachts die Sterne bewundern kann, und eine kleine Sauna in Form von einem Holzfass. Ein echtes Paradies für Ski-, Snowboard-Fahrer oder Diejenigen, die einfach nur in der Sonne chillen wollen.

Kathi war schon mal vor einem Jahr hier in der Resterhöhe. Und hat mir begeistert vom Hotel, der schönen Landschaft und vom gruseligen Wildschwein-Kopf erzählt. Und ganz besonders begeistert war sie vom durchwegs jungen, supernetten Team der Resterhöhe. Aber als ich selbst hier angekommen bin, ist mir klar geworden, dass es hier noch etwas gibt, was den Berggasthof Resterhöhe ganz besonders macht. Manche Orte haben eine ganz fantastische Energie. Wie kann man sonst erklären, dass ich hier um halb sechs Uhr morgens aufgewacht bin, um den feuerroten Sonnenaufgang nicht zu verpassen? Und habe danach vor lauter Übermut und guter Laune noch draußen mit den Ski getanzt? Mir geht’s immer so auf Mykonos und in St. Tropez – das sind auch zwei total energitisierende Orte für mich. Und seit dem letzten Wochenende habe ich einen Ort mehr in meiner Energizer-Kollektion – das ist die Resterhöhe in den Kitzbüheler Alpen.

Hier wegzufahren wollte dann am Ende keiner von uns, aber das Wochenende war vorbei und es war Zeit nach München zurück zu fahren. Mir ist plötzlich klar geworden, dass ich jetzt ganz unerwartet ein Winter-Fan geworden bin, obwohl ich früher den Winter überhaupt nicht mochte. Aber an diesem Wochenende war einfach alles besonders schön: mega Spaß mit meiner Familie, frische kalte Bergluft, traumhafte Landschaft und der Berggasthof, einer der schönsten und der gemütlichsten, die ich überhaupt je gesehen habe. Jetzt warte ich auf den nächsten Winter, um das alles zu wiederholen!

Habt ihr schon Pläne für den nächsten Winter gemacht?

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