Das ist wahrscheinlich immer noch eines der heißesten Themen in der Bloggerwelt: Instagram. Seit es den Algorithmus gibt, mehren sich die Gerüchte, wie man auf Instagram nun weiterkommt, was am besten ankommt und wie man Content posten sollte. Den Hype kann ich gut nachvollziehen: Einigen geht es ums Geld, weil man über Instagram gut verdienen kann, anderen geht es um die Anerkennung. Und die beiden Gruppen verbindet eine Frage: wie werde ich bei Instagram erfolgreich? Wie fängt man an?  Genau diese Fragen habe ich in letzter Zeit öfter gestellt bekommen. Und weil es ein viel zu umfangreiches Thema ist, um das schnell zu beantworten, habe ich mich entschieden einen Blogpost darüber zu schreiben. 

Als ich im Januar 2017 mit Instagram angefangen habe, hatte ich keine Strategie und keinen Plan. Ich wusste damals nicht mal, wie Instagram wirklich funktioniert. Dann habe ich einfach angefangen meine Bilder aus dem Urlaub hochzuladen. Schließlich habe ich Bilder aus meinem alltäglichen Leben gemacht: meine Katzen, Blumen, Beauty Produkte, gelegentlich auch Fashion. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht mich mit der Fotografie und Bildbearbeitung zu beschäftigen. Ich habe mich nicht auf die Follower-Zahlen konzentriert, sondern auf die Bilder, die ich gemacht habe. Und das kam auf Instagram überraschend gut an. So gut, dass einige Firmen trotz meiner kleinen Reichweite auf mich aufmerksam geworden sind.

Nach meiner Erfahrung ist es auch für neue Accounts möglich, relativ schnell auf Instagram erfolgreich zu werden. Es kommt natürlich darauf an, was man unter Erfolg versteht. Mein Instagram Account ist noch nicht mal ein Jahr alt. Es sind nicht so viele Follower da, und trotzdem sehe ich das als Erfolg. Warum? Weil meine Community kontinuierlich wächst. Vielleicht nicht so schnell, aber sie wächst. Kooperationen laufen und ich darf mir aussuchen, welche Kooperationen ich annehme und welche nicht. Ich bin zufrieden damit, was ich tue. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei den Kooperationsanfragen nicht nur auf Follower-Zahlen ankommt. Es gibt noch etwas sehr wichtiges:

Content is King

Vielleicht wäre ich schon viel weiter gekommen, wenn ich alle Insta-Regeln streng befolgen würde: viel liken, viel kommentieren, vielen folgen, dreimal am Tage posten. Und dazu gibt es noch eine ganze Reihe dubioser Wachstumshelfer: Folgen-Entfolgen-Spiel, Like-Roboter, like4like Runden, Follower-Kauf usw. Für die erste Methode habe ich keine Zeit, auf die zweite – keine Lust. Stattdessen investiere ich lieber Zeit in den Content. Weil es sich lohnt. Weil es funktioniert. Ich finde es wahnsinnig süß von den Mädels, dass sie mich nach meiner Instagram-Erfolgs-Strategie fragen. Mein Account ist noch so klein und ich habe selbst noch so viel zu lernen. Aber ich finde es wichtig, das Wissen weiterzugeben. Ich habe hier die wichtigsten Tipps zusammengefasst, die mir geholfen haben und die für einen nachhaltigen Erfolg bei Instagram wichtig sind.

Bei Instagram erfolgreich werden: 10 Tipps

1. Das richtige Thema finden

Findet ein Thema, welches euch am meisten Spaß macht. Irgendwas, wofür ihr brennt. Je genauer ihr euer Thema definiert, desto einfacher ist es für eure zukünftigen Follower euch in der Masse der Insta-Accounts zu erkennen und zu folgen. Obwohl es überhaupt nicht schlimm ist, wenn ihr am Anfang noch nicht genau wisst, was ihr in eurem Account posten möchtet. Ich wusste es am Anfang auch nicht und hatte einen totalen Salat aus verschiedenen Themen. Bis es sich eines Tages für mich herauskristallisiert hat, dass ich Fashion liebe und absolut verrückt aufs Reisen bin.

2. Durchhaltevermögen steigern

Aus Erfahrung würde ich sagen, das Schwierigste ist durchzuhalten. Eigentlich ist das die gemeinste Falle beim Insta-Accout Aufbau. Es kann vorkommen, dass man einfach irgendwann keine Lust mehr hat sich ständig um den Content zu kümmern und zu posten. Solche Phasen hatte ich auch. Aber nur die, die wirklich dran bleiben, haben Chancen es richtig weit zu bringen.

3. Authentisch bleiben

Zeigt euch. Jeder hat etwas besonderes oder kann etwas besonderes. Manchmal ist man verführt, Trends zu kopieren. Es bringt euch aber nicht weit – es gibt bereits unzählige Klone von erfolgreichen Accounts. Schafft lieber eure eigene Insta-Welt. Schließlich wollen eure Follower eine echte Person sehen, nicht noch ein Insta-Replika. Authentizität schafft Bindung.

4. Storytelling

Ich versuche in jedem Insta-Posting eine Geschichte zu erzählen. Von meinen Reisen, meinen Plänen oder Dingen, die mich begeistern oder beschäftigen. So teile ich meine Gedanken meiner Community mit, zeige  mein Leben und nehme sie mit auf Reisen. Deswegen wahrscheinlich poste ich so gut wie keine Selfies mehr. Mit einem Selfie kann ich nicht viel mehr sagen ausser „hallo, hier bin ich“, und dafür fehlt mir der nötige Egozentrismus. Ich mag lieber Geschichten. Und meine Community auch.

5. Inspirationsquelle werden

Macht den Content, der anderen Menschen auch etwas bringt. Bevor ihr etwas postet, fragt euch ob das Bild jemanden interessieren, inspirieren oder begeistern kann. Versucht mit euren Bildern das Leben von anderen Menschen ein bisschen schöner zu machen. Schließlich, wenn man Anerkennung von der Community bekommen möchte, sollte man der Community auch etwas bieten können.

6. Fotoequipment anschaffen

Um richtig hochwertige Bilder zu machen, braucht man eine gute Kamera. Ich mache so gut wie gar keine Handyfotos mehr – sie sind mir qualitativ nicht hochwertig genug. Das merke ich vor allem bei der Bildbearbeitung. Ein Foto im RAW Format lässt sich viel schneller und viel besser berarbeiten, als ein JPG aus dem Handy. Mein Fotoequipment besteht aus einer Sony α7R II, einem 55er Standard-Objektiv mit Festbrennweite und einer Reflektor Karte für den Weißabgleich.

7. Bildbearbeitung perfektionieren

Bildbearbeitung ist meiner Meinung nach mindestens genauso wichtig, wie das Bild selbst. Entwickelt euren Look, an dem man sofort eure Bilder im Feed erkennt. Lernt bei den Großen: sucht 2-3 Accounts, die euch gefallen und versucht den Look mit Hilfe von Photoshop, Camera Raw und verschiedenen Filtern nachzumachen. Hier geht es nicht ums kopieren, sondern um lernen. Basics über die Bildbearbeitung habe ich hier zusammengefasst.

8. Posting-Planung erstellen

Ich erstelle immer am Wochenende einen Wochenplan für meine Instagram-Postings. Damit spare ich eine Menge Zeit unter der Woche und habe dann einen einheitlichen Feed. Der Wochenplan wird in einer Photoshop-Datei erstellt: ich platziere dort meine Bilder und schaue, ob sie farblich zueinander passen.

9. Ziele setzen

Was möchtet ihr mit eurem Account erreichen? Seid ihr an Kooperationsanfragen interessiert oder geht es nur rein um Spaß? Wieviele Follower und bis wann möchtet ihr bekommen? Was müsst ihr dafür tun? Selbst wenn nicht immer alles nach Plan läuft, ist es gut ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben.

10. Das Ganze nicht zu ernst nehmen

Einen gepflegten Account zu haben ist schön und wenn er sich monetisieren lässt, ist es gleich noch schöner. Trotzdem sollte man das Ganze nicht überbewerten und aus einer gewissen Distanz und mit Gelassenheit betrachten. Man muss schließlich viel Arbeit investieren, um bei Instagram erfolgreich zu werden. Wenn man die Dinge zu ernst nimmt, entsteht schnell großer Druck und man verliert die Freude daran, bevor man zum gewünschten Ergebnis kommt. Egal was man macht, es sollte Freude machen. Nur dann können wirklich große Dinge daraus entstehen.

Habt ihr eigene Erfahrungen gemacht?
Und wenn ihr Fragen zu meinen Tipps habt, schreibt mir in die Kommentare!

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