Es gibt Tage, oder sogar Wochen – da treibt es mich raus. In die Shoppingmeilen, in laute Bars, wo ich mit jedem Zweiten zu quatschen anfange. Es treibt mich an überfüllte Strände, raus zu den Menschen in das Gefühl mittendrin zu sein. Und manchmal will ich nur für mich sein, ewig lang auf der Terrasse sitzen und in die weite Berglandschaft schauen. Nichts sagen, nichts denken. Mir den fünfundzwanzigsten Tee bringen lassen, mich zurückziehen. In meinem Blog sammle ich gerne Hotels und Orte, die mir besonders gut gefallen und an die ich unbedingt wieder zurückkommen werde. Ich sammle gerne laute und bunte Locations wie in Mykonos und wunderschöne ruhige Rückzugsorte, wie das Kempinski Hotel Berchtesgaden.

Wenn man mich fragen würde was ich lieber mag – von Menschen überfüllte Touristenorte oder hoch auf dem Bergplateau versteckte Hotels, könnte ich die Frage gar nicht beantworten. Ich mag beides. Und das bereitet manche Schwierigkeit, zum Beispiel bei der Urlaubsplanung. Wo andere Menschen konstant im Urlaub Action suchen oder genauso konstant Ruhe und Einsamkeit anstreben, bin ich irgendwie beides gleichzeitig. Wenn ich genug Ruhe hatte, brauche ich „Action“: immer irgendwo anders frühstücken. Drei verschiedene Strände am Tag, fünf verschiede Bars am Abend. Rumziehen bis die Sonne wieder aufgeht. Manchmal mehrere Tage hintereinander. Und dann kommt plötzlich ein Bedürfnis nach Ruhe. Nach der Möglichkeit wieder in sich zurückzukehren und wie eine Schnecke im Häuschen eine Zeit lang nur mit sich beschäftigt zu sein. Es gibt Hotels in die ich immer wieder gerne zurückkomme, die so eine Art ruhige Heimathäfen für mich sind. Seit kurzem gibt’s einen Heimathafen mehr – das Kempinski Hotel Berchtesgaden.

Kempinski Hotel Berchtesgaden – fein, exklusiv, außergewöhnlich

Ich war früher noch nie am Königsee, es wäre ein perfektes Ziel für einen Kurztrip am Wochenende. Und weil ich schon von der Villa Rothschild Kempinski und vom Falkenstein Grand Kempinski recht begeistert war, haben wir uns entschieden auch dieses mal Kempinski treu zu bleiben. Ich wollte weg von München, raus aus der gewohnten Umgebung. An einen schönen Ort, der gleichermaßen Abwechslung und Entspannung bietet. Als ich das Foyer vom Kempinski Hotel Berchtesgaden betreten habe, wusste ich sofort – ja, das wird eines meiner Lieblingshotels werden.

Als allererstes habe ich das Klavierspiel gehört. Das war so ungewöhnlich – am hellen Tage, und es war kein Konzert. Es gab kaum Menschen im Foyer, nur der Klavierspieler und etwas Hotelpersonal an der Rezeption. Ich stand in der stilvoll eingerichteten Lobby mit den hohen Decken, habe der Musik zugehört und hatte das Gefühl, dass sie nur für mich gespielt wird. Man sagt, der erste Eindruck ist immer der entscheidende. Mein erster Eindruck war – es ist fein, es ist exklusiv, es ist außergewöhnlich. Genau meins.

Steak, das auf der Zunge zergeht

Das Schöne an solchen Ausflügen ist – ich weiss, selbst wenn es nur ein Wochenende ist, es wird ein Genuss von der ersten bis zu letzten Minute sein! Wie ein Kind auf Weihnachten, habe ich mich mit großem Hunger aufs Abendessen gefreut. Ich gebe es ehrlich zu: ich lebe, um zu essen. Vielleicht essen die anderen, um zu leben, aber ich bin dem absoluten Hedonismus zum Opfer gefallen. Und ich bereue es ganz und gar nicht 😊 Ganz im Gegenteil: mein Steak im Kempinski Hotel Berchtesgaden war einfach perfekt! Auf eine besondere Art und Weise gegrillt, ist es einfach auf der Zunge geschmolzen. Und obwohl ich mir am Vorabend weder Vor- noch Nachspeise entgehen ließ, war ich am nächsten Morgen schon wieder genauso hungrig wie am Tage zuvor.

Das Schönste in Hotels ist immer das Frühstück

Ich habe schon in Instagram einmal erzählt – das Schönste in Hotels ist für mich immer das Frühstück. Ewig lang am Frühstückstisch sitzen, träumen und genießen. Den anderen Hotelgästen und dem Personal zuschauen. Endlich den Kopf frei haben, weil es keine Termine und keinen Zeitdruck gibt. Und das Schönste ist natürlich das Frühstück selbst! Besondere Brotsorten, die man beim Bäcker niemals kriegt. Aromatische Teesorten, von denen es so viele gibt, dass ich sie alle gar nicht durchprobieren kann. Alle mögliche Arten von Obst. Und, natürlich, meine absolute Obsession – der Räucherlachs!

Und danach ging’s in Spa und in den Pool. Wenn ich früher im letzten Leben ein Tier war, dann war ich bestimmt eine Wassermaus! Ein Pool mit warmem, strahlend blauem Wasser ist die schönste Vollendung für einen kurzen Sommerurlaub in den Alpen, bevor es wieder nach München geht. Wie immer habe ich die Abfahrt so weit wie möglich hinausgezögert, um noch ein paar Minuten länger am Pool zu genießen. Aber irgendwann muss man los. Um vielleicht eines Tages wieder zurückzukommen!

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