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Kennt ihr das Gefühl plötzlich wie vom Blitz getroffen zu sein, wenn ihr von einer Erkenntnis überrascht wurdet? So ging’s mir letztens. Es war ein ganz normaler heißer Urlaubstag. Als wir zum Strand gegangen sind, war es dort sehr windig. Nicht unbedingt ein perfekter Strandtag: Die Haare fliegen rum, das Strandtuch wölbt sich, im Wellenrauschen hörte ich kaum noch, was man zu mir sagt. Aber irgendwie fand ich das alles doch sehr schön: das wilde Meer und die weiße Stadt am Horizont. Und obwohl es am Meer wegen dem Wind recht laut und nicht unbedingt chillig war, habe ich wahrscheinlich hier einige der schönsten Minuten in meinem ganzen Urlaub verbracht.

Am Strand war es spektakulär, wie im Kino. Ich habe mich auf die Liege hingesetzt und auf das stürmische Meer geschaut. Da hätte nur Popcorn gefehlt, das aber wahrscheinlich bei dem Wind nur rumgeflogen wäre. Aber ich wollte hier nicht weg und habe mich gefragt, was an diesem Ort auf mich so anziehend wirkt. Ich war auf einmal richtig wach und hatte das Gefühl besser zu hören, zu sehen und zu riechen. Und habe mich ähnlich gefühlt, wie ich es einmal über Afrika geschrieben habe – frei. Die Natur und vor allem das Meer haben auf mich eine besondere Wirkung: sie bringen mich auf andere Gedanken und machen mich wieder zu dem, was ich eigentlich bin:

Das Mädchen aus der provinziellen Küstenstadt

Manchmal ist es ganz gut weit weg von Zuhause zu sein: man sieht die Dinge aus einer anderen Perspektive. Und da war sie, meine Erkenntnis: ich saß am Strand, dachte an die Menschenmassen in meiner Großstadt und fragte mich: meinen sie das alles ernst? Stellen sie sich kein anderes Leben außer in einer Großstadt vor? Sie gehen zur Arbeit, kommen nach Hause, schalten den Fernseher an, drängen sich im Supermarkt. Meistens wiederholt sich das alles am nächsten Morgen –  außer es kommt ein Wochenende. Ich bin auch ein Teil davon und lebe genauso ein Leben. Aber manchmal kommt’s mir vor, als ob mein großstädtisches Leben etwas sehr provisorisches wäre. Etwas, was eines Tages durch das echte Leben am Meer abgelöst wird. Weil nur dort, an der Küste, wenn ich auf die stürmischen Wellen schaue, habe ich das Gefühl richtig angekommen zu sein.

Vielleicht hat das damit zu tun, dass ich am Meer aufgewachsen bin. Vielleicht werde ich eins immer bleiben: das Mädchen aus der provinziellen Küstenstadt. Manchmal denke ich mir, dass ich gar nicht so viel brauche um glücklich zu sein – nur das blaue Meer, die weisse Stadt am Horizont und das schwarze Kleid. Manchmal stelle ich mir vor, wie ich mein Leben komplett ändere. Den städtischen Sportwagen tausche ich dann gerne gegen einen staubigen Fiat, die große Altbauwohnung gegen das kleine weiße Häuschen an der Klippe, packe meine zwei Katzen ein und ziehe um.

Blaues Meer, weiße Stadt und schwarzes Kleid

Ich bin mir gar nicht sicher, ob es dann wirklich funktioniert, ob ich im Laufe der Jahre doch nicht zu sehr zu einem Großstadtmensch geworden bin. Ob ich dann lass uns schnell zum Italiener um die Ecke gehen nicht plötzlich vermisse. Ob mir dann das Münchner Flair und der Viktualienmarkt fehlen? Und auch das Oktoberfest, worauf ich mich jedes Jahr wie ein Kind freue? Und trotzdem finde ich es schön davon zu träumen eines Tages wieder am Meer zu leben. Ich träume davon und von drei Farben, die vielleicht eines Tages mein Leben kennzeichnen werden: blau, weiß und schwarz. Blau wie das Meer, weiß wie die Stadt am Horizont und schwarz wie mein Kleid.

Habt ihr auch manchmal solche Träume?
Und wie findet ihr das Kleid?

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